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hier gibts eigentlich nix spannendes zu berichten.
ich hab ein paar interessante filme gesehen, zum beispiel endlich mal "battleship potemkin" und sogar im kino. und ich bin gespannt auf den neuen film von david cronenberg "a history of violence". heute war ich mit katha im forest, nem diystudentenhippyladen mit veganem essen und umsonstladen, denn da gab es ein indymedia european news real-special ueber den letzten g8 gipfel , der ja hier in der gegend war. wacklige demo-aufnahmen, so wie immer halt. morgen gibts da umsonst kino "waking life", da bin ich dann wohl auch.
gestern war biertrinken im banory's angesagt, der kneipe die uns ans herz gewachsen ist. das ist hier interessanter als in d., weil die biere ziemlich unterschiedlich schmecken, weil kein langweiliges reinheitsgebot; z.b. das gastbier "dr okells" das kurz nach lychee schmeckt und dann bitter. es gibt hier biere die nur in kneipen ausgeschenkt werden, und sogar eine lobenswerte organisation die sich dem schutz der pubs und der reichhaltigen ale-kultur verschrieben hat. dennoch freuen wir uns, in leith (das ist ein stadtteil der weniger touristisch is als die innenstadt) einen lidl und damit billiges grafenwalder entdeckt zu haben.
nightlife immer noch enttaeuschend; ich hatte zwar ueberlegt heute zum blocparty konzert zu gehen, aber is zu teuer dafuer dass ich eigentlich nicht versteh warum die alle so toll finden. goulag beat und damit die wahrscheinlich coolste party der stadt hab ich knapp verpasst und muss wieder einen monat warten.
auch beim rapido, dem chipshop unseres vertauens, ham wir mittlerweile das meiste an coolen gerichten durch und muessen bald wieder von vorne anfangen.
ansonsten dasselbe wie immer, im laden rumhaengen und sonst ausstellungen und so.
3.10.05 03:39


united crusties

julia und aeneas sind mittlerweile wieder nach hause, wie sind jetzt also nur noch zu dritt. bevor die sich nach germany verdrueckt haben gabs aber noch fuer alle ne frittierte pizza mit schoen pommes dabei und damit die erfuellung diverser sehnsuechte und jugendtraeume. souveraen bin ich als erster durchs ziel gegangen, lange bevor die andern mit ihrer portion fertig waren. danach war der tag fuer alle gelaufen und wir hingen nu noch in den seilen und lieszen unsere koerper ein halbes kilo fett verdauen. seitdem ist nicht viel passiert auszer dass ich krank war.
gestern dann aber wieder in frischem h&mkampfanzug ab auf die piste: erst aufn geilogeilo crustcorekonzert danach auf ne viel zu chice party im berlin bierhaus.
das konzert war mal wieder im subway, erste band normal. publikum aus schwarzangezogenen punks und langhaarigen siffcrusties. seltsam ist, dass wegen dem alkoholausschank nur leute ueber 18 auf alle moeglichen parties und konzerte duerfen. das fuehrt aber dazu, dass sich hier leute mitte zwanzig so auffuehren wie bei uns 14-16jaehrige, was fuer uns als alte konzerthasen teilweise ganz lustig ist.
bei der zweiten band dann aber: "boah, ey!!" see you in hell [seeyouinhell.cz] aus tscheschien, hammergeiler crustpunkhardcore, vielleicht son bisschen bombenalarm maeszig. die leute sind auch voll geil abgegangen, und die zwanzigjaehrigen vierzehnjaehrigen haben gezeigt was sie auf dem pogodancerfloor draufhaben. auf jeden fall sind die an uns 2 shirts und 2 tapes losgeworden, was fuer ne crustband ne meisterleistung is bei mir kaufrausch auszuloesen.
danach homoconsumens auch aus tscheschien, auch geil aber nicht ganz so. die leute sind noch heftiger abgegangen als beis see you in hell, die haben ihren teil dazu beigetragen und die ganze zeit mitgesungen und irgendwann konnte man einfach keine grenze zwischen buehne und publikum mehr ziehen. beide bands aller erste sahne und ich haette nicht gedacht dass mich ein beschissenes crustkonzert nochmal so kicken kann.



der partyabend sollte aber so frueh noch nicht zu ende sein, also ab ins berlin bierhaus wo oxfam ne party veranstaltet haben. wider allen erwartungen wars ein supernobelschuppen, auf dem klo parfuemes und deos zum frischmachen und die leute waren alle super hip. wir ham also prima da rein gepasst und sind ab auf den second dance floor und haben zu houseundtechno abgedancet, zwischen maedchen ohne unterwaesche und trendy capitalcityboys.




die photos sind von katha, die haeszliche schrift von mir.
24.9.05 23:24


partyhard

2 schoene trinkabende hinter mir und einen hoffentlich noch schoeneren to come.
freitag arthurs seat bestiegen, den stadteigenen, gruenen berg, der einfach so mittendrin rumsteht. auszerdem das neugebaute parlament angeguckt, lag aufm weg. architektur schon interessant. gegenueber das ferienhaus der queen. abends kneipentour de luxe und am ende komische rockdisko im subway. kraeftig abgedancet und bier geklaut und damit den letzten rest gegeben. dazwischen geschmuggelte zigaretten, straszenmusikanten die ihr instrument nich koennen und eine tuersteherin die meine kuh streichelt.
gestern eigentlich disko im venue, aufgelegt haette optimo, was wohl ziemlich abgefahren und cool sein soll, davor haetten lotterboys gespielt, die unbedingt ausgecheckt werden sollten und ziemlich abgefahren und cool sind [editionterranova.com/lotterboys/].
ich war aber zu fertig und unlustig um 9 ? blechen zu wollen, deswegen erst bier im pub und danach zu nem punkkonzert im spiders web fahren. der langhaarige typ den wir nach der passenden busverbindung fragen hat sofort sagen koennen dass das spider's web totally crap ist. schlecht taetowierte typen, aufpassen was man sagt, schlimmstes pub in edinburgh. also alles wie wirs haben wollen. als wir ankommen spielen us versus them ihr letztes lied, wir trinken das letzte bier und so schmeckt es auch. dicker teppichboden, kellergewoelbe. das barpersonal sieht so aus wie wir gehofft haben, mies zutaetowiert, steinalt, kaum noch haare und als ob sie wissen sie wie sie ihr leben zu leben haben. ansonsten eine hand voll punker, authentisches outfit. wir werden sofort als neue gesichter erkannt und werden von der veranstalterin zugelabert und mit weiterfuehrendem informationsmaterial ausgestattet. punk scheint hier echt was anderes zu meinen, in einer stadt mit einer winzigen szene und ohne szeneeigene struktur. leider is der abend in den letzten zuegen und so machen wir uns aufn weg heim.
heute hatte ich dann alleine einen kleinen ausflug in die kunst und die deangallery inne dadaundsurrealismus ausstellung.
und jetzt kommt der zweite versuch to join the schottische landstreicher gesellschaft.
18.9.05 22:23


cakecakecakecake

der wechsel von alleinsein zu fuenfsein hat vor allem dazu gefuehrt, dass mehr getrunken wird und die darauffolgenden tage mehr vor sich hin kriechen. allgemein ist urlaubshaltung ansteckend. heute aber: zweiter "arbeits"nachmittag.
unten: unser abendessen gestern.





Kauftipp: buchcd "i can't relax in deutschland". cd super und text auch so weit ich das ueberblicke. das teil ist schon mein freund geworden. und ein huebscher freund.
15.9.05 12:44


1. phase erfolgreich abgeschlossen, 2. phase kann eingeleitet werden

gestern war ich auf ner party, bei lydia. die hab ich kennengekernt, weil ich von der einen aushang gesehen hab, auf dem sie leute sucht, die in den siebzigern punkerinnen waren, denn sie schreibt eine dissertation ueber den impact of punk on women. das fand ich interessant, also email geschrieben, also zur party eingeladen worden. studentenpartie, riesige plattensammlung, kunstinteressierte menschen, jeder typ spielt in ner band, einer ist straszenmusiker. in den anderen raeumen siehts wohl anders aus, da geh ich aber nicht hin, da kenn ich ja noch weniger leute. bier aus dosen trinken, rauchen, trinken, rauchen, rotwein. am anfang unterhalten, interessant unterhalten, aber niveau scheint hier vor allem stil zu sein. doch irgendwann sind alle zu betrunken um sich um den kleinen fremden jungen zu kuemmern. also boring fuer mich und ich sage goodbye. dann verpass ich den nachtbus und lauf heim.

heute kommen aeneas & julia zu besuch, am montag schwester & boyfriend an. die tage die ich hier allein verbracht hab sind also um. was schoen ist und eine art neue phase einleitet.
resumee bisher? wetter wechselhaft. sprache ungewohnt, genauso der linksverkehr. sich unterhalten koennen, beim pommes bestellen, nach feuer fragen, nach weg fragen, einkaufen aber scheitern und deshalb angst vor den kleinsten banalitaeten haben. also ist das woerterbuch mein kumpel. hilft einem aber auch nicht immer, und ich muss alles mit mir selbst ausmachen. weniger unterhalten, andererseits aber mehr beobachten koennen. weniger unterhalten mehr schreiben. anstatt kleine portionen, auf vorrat kochen und an den gasherd gewoehnen. alles ist interessant andererseits nicht wirklich angenehm. gottseidank anders als urlaub. die statt sondieren, an jeden schnipsel klammern der interessantes verspricht. weniger muelltrennung, mehr plastiktueten. schoen ist dosenbier trinken zu koennen. das beste is aber: raus gekommen zu sein.
10.9.05 22:13


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