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i shot people, now i'am retired

der samstag is zwar jetzt schon in weite ferne gerueckt, soll aber wenigstens kurz erwaehnt werden.
morgens: lecker gegburtstagsfruehstueck mit allem was man sich wuenschen kann.
mittags: fotoausstellung von henri cartier-bresson, gut aber zu voll und zu viel.
nach nem ueppigen geburtstagsfruehstueck, ner photoausstellung von henri cartier-bresson und 30 partypizzas, gings abends zum assert-konzert im spider's web, ner kneipe bei der hier alle zu lachen anfangen, wenn wir sagen, dass wir da hin wollen, weil es wohl eigentlich eher ne asifootballsupporterasikneipe is. da warn dann aber so ca. 20 punker und 2 asi-kellner. wir sind irgendwann ziemlich voll, weil zur feier des tages auch ab und zu mal ne runde whisky spendiert wird und tanzen ordentlich zum gepruegel von assert, danach weigern wir uns den dancefloor zu verlassen, bis der laden dicht gemacht wird.


richtig lustig wurde es dann aber erst als wir drauszen warn und uns mit pizza und pommes auf son platz gesetzt ham, und dann son alter asi im anzug ankam, der aussah wie aus "der pate" und uns vertreiben wollte. der war bestimmt siebzig und meinte: "I shot people, now I am retired". nach ein paar von "fuck off, cunt!" untermalten schubsern hatten wir dann auch keinen bock mehr. kurz danach is dann der jochem irgendwo verschwunden, und weil ich dachte, warum auch immer, er waer vielleicht im macdonalds, fuehrte das dann dazu dass ich von irgendwelchen spacken mit essen beworfen wurde und nach dem austausch einiger rueder beschimpungen einer versucht hat mich mit nem straszenpfosten zu erschlagen?

am sonntagmittag, gabs kater kourieren mit chinesischem essen, abends kam der max; am diensttag gabs gutes touriprogramm und schlechtes touriprogramm a.k.a. tour of the dead; diensttag gabs arbeiten und die mieseste party der welt; mittwoch gabs eine gute und eine oede gallerie plus kaffe im forest; donnerstag gabs goodbye fuer ingo und susanne und einen schoenen spaziergang fuer max und mich durch industriegebiet, den haesslichen portobello beach und vorbei am fun park; freitag gabs fried pizza und goodbye fuer max.
irgendwie hat der max es geschafft ne woche zu erwischen, in der nicht allzuviel passiert ist.

gestern war dafuer ein ausgefuellter und denkwuerdiger tag. durch ein plakat war ich auf "dead dog" [virusgroup.co.uk] aufmerksam geworden, und ohne genau zu wissen worum es sich handelt, bis auf die tatsache, dass es irgendwas mit kunst zu tun hat, bin alleine ich zum kirkgate geschlurft, wo laut timetable eine von mehreren stationen sein sollte. nachdem ich das gefunden hatte wurde ich in einen bus gepackt, in dem ca. 20 schottische und estlaendische (die um punkt vier angefangen haben bier und schnapps zu saufen) kuenstler und mitglieder der virusgroup saszen um quer durch die stadt zu fahren und ungewoehliche orte zu besuchen und performances zu sehen/machen. das ganze fand statt um den todestag des hundes zu feiern der anfang des zwanzigsten jahrhunderts in aegypten von einem kleinen meteoriten erschlagen wurde und dieses anlasses wuerdig war dieses unernehmen wirklich sehr abgefahren. zwischendurch gabs kaffee, dann bier und dann schliesslich rotwein, und viele zigaretten. die erste frage, die mir die leute da immer gestellt haben war "are you an artist?"; das und die tatsache, dass ich mit unfreundlich geschaetzten zehn jahren abstand der juengste war, gibt vielleicht ein ungefaehres bild dieser veranstaltung. auf jeden fall war es ziemlich groszartig und hat fast den ganzen tag gedauert.
am abend gabs fuer mich dann noch das okaye local-alike-punkrock-duo "the very" in nem furchtbaren laden mit furchtbaren leuten aber netten the-very-stand-leuten und -crew-mitgliedern, weshalb ich mir dann doch button und demo-cd gekauft hab. den rest vond der indiedisco-veranstaltung wollt ich mir dann aber doch nicht geben...
23.10.05 19:49


goodbye teenage days

viel ist passiert seit meinem letzten blog-update?helga und john sind schon frueher als geplant wieder abgereist um freunde zu besuchen. am mittwoch haben wir dann eine interessante ausstellung von louis hopkins gesehen, die auf schon bedruckte wie comics, landkarten und noten uebermalt und so neu definiert.
danach sind wir ab in den bongoclub, wo wir vom kaffee direkt zum bier uebergeganegen sind und ab da war die parole dann einfallsreicherweise saaufoeen! mit wuerstchen und zwiebelringen gabs noch nen kurzen stop at home und dann gings ueber den umweg von ein zwei pubs zur chiapassoliparty von der chiapas-solidaritates-gruppe edinburgh?als wir dann drinnen waren, war ich sehr erleichtert, dass die frau an der kasse dank daunenjacke und h&m-klamotten erst dachte wir haetten uns verirrt und keine ahnung von chiapas, denn erwartungsgemaesz wurde uns unten eine show von eightiesstylehippylinken geboten; die band hat eine noch schlimmere version von "king of the booongo" geboten und waren mit freiem oberkoerper, vokuhilas, bongos und saxophon voll im trend auf dieser coolen party. wir haben noch einige bier auf das wohl von sub-commandante marcos getrunken und bekanntschaft mit einigen leuten geschlossen die den geburtstag von einem chris gefeiert haben. am besten war aber der rotzvolle typ der auf deutsch "schwarzer blok" und "ich haue ein arschloch kappuett" rufen konnte und mit dem wir das ein oder andere "no justice, no peace?." zum besten geben konnten. morgen frueh nen prozess auf der anderen seite des landes? druff geschisse! auszerdem konnte der nen strohhalm zu dreivierteln in seine nase stecken, trotzdem wollte der barkeeper ihm kein bier ausgeben, weil der eh keinen bock auf nix hatte und ihm alles scheiss egal war und nur die dreckshippies loswerden wollte. irgendwann sind wir dann noch mit chris und seiner bekannten in ne andere kneipe, wo ich aber einfach zu voll war um mich zu erinnern.
donnerstag hab ich mich dann auf der arbeit erholt und musste sandy zuliebe spice girls hoeren.


freitag gings dann mit katha ab auf die shock&awe recordreleaserparty weil da ex-lokal-punk-heldem-scars-mitglied paul research mit elekktroartpunk aufwarten sollte. der laden war voll mit alten leuten, wahrscheinlich der hiesigen punkszene von vor 20-30 jahren. leider haben die uns aber keine old-school-punk-action geboten, sondern sich in der hinteren haelfte der kneipe rumgedrueckt und wahrscheinlich ueber alte zeiten geredet haben. paul research fand ich super, obwohl ich mich noch vergewissern muss, ob er bloss nicht gut den takt halten kann oder ob er brilliant ist [scarsresearch.com]. danach gabs ahock&awe, alte punker die alten punk spielen. sind dann aber gegangen, weil die groesste publikumsreaktion von dem fetten typen der neben uns sasz kam der zwischen den liedern "gabba gaba hey" gegroehlt hat. also boring?danach noch kurz im forest studenten-elektro-mc john crave and his children und irgendnen support von seinen freunden aus neu york angeschaut, war aber nur kurz und alle hatten einen ziemlich groszen sektvorsprung, deshalb nur ein kurzes gastspiel von uns, eigentlich wars aber ganz gut. somit haben wir an einem abend 4 bands gesehen und konnten trotzdem noch laessig ein bier im "black bull" trinken bevor wir jochem der seinen bruder ingo und freundin susanne vom zug abgeholt hatte um halb zwoelf am bahnhof treffen konnten. der letzte abend als teenageboy haette auch schoener sein koennen aber ich wurde noch von lekker nudeln mit tomatensauce getroestet.
samstag war dafuer umso grandioser, das wird mir jetzt aber zuviel, weil ich genau deswegen nicht so fit bin. es sei nur schon soviel gesagt: asikneipe, alkohol, punkrock, hueftschwingen, pommes essen, mafiakiller, mac donalds, eisenstange.
schoene greusze von johnny "bored twen 3000" partyanimal
16.10.05 21:53


hier kannste ma was ueber kneipen und so lesen, alteR

mittlerweile sind helga, john und robbie hier fuer ne woche von skye hier runter gekommen und das haus ist eindeutig voller. gestern warn wir dann mit denen trinken und zwar nicht zu knapp. das ist auch schon deutlich was anderes mit hiesigen leuten auszugehen, man trifft deren leute, kann sich sachen erzaehlen und erklaeren lassen und ueberhaupt einen anderen blick auf vieles gewinnen.
das sandy bells, deren stammpub, ist eine ziemlich coole "folkkneipe", immer machen irgendwelche leute musik, von jungen huepfern mit gitarre bis hin zur oma mit ner trommel. dazu tanzen ein paar leute in nem raum der so schmal und voll ist das man kaum platz zum stehen hat. wer aufs klo will muss sich durch die halbe band und ne menge leute durchdraengeln. ne menge leute die musik machen kommen dahin, ab und zu zeigt john auf jemanden und sagt das irgendwer ein toller bluesjazzfolkgitarrist ist und die gitarre auf links spielt oder das irgendwer eine sehr gute klavierspielerin aus deutschland is und schuettelt haende und unterhaelt sich und der bassist kommt und begrueszt die helga mit einer umarmung und irgendwie scheint alles ein biszchen familiaer zu sein. aber die zeiten aendern sich und es wird sich ueber die verdammten touristen beschwert die seit zwei jahren kommen um echte "folkies" zu sehen, seit das pub im internet zu finden ist. zum beispiel ein paar leute im anzug und mit zigarillos, oder die spanier die neben uns stehen oder die deutschen informatikstudenten aus bad hersfeld. wir nicht, logisch?
heute ham wir unsern kater dann wieder zu dritt im caf? ueberm bongoclub ausgestanden: super essen und super kaffee, den ich zu hause lecker faende und hier unglaublich finde. denn normalerweise is hier alles so instantploerre. das bongocafe is bis jetzt besser als der -club, und der angenehmste ort bisher. umsonst internet, nette leute und schick is auch alles. gleichzeitig dient das caf? als galerie und sogar der reggae kann mich hier nicht stoeren.



9.10.05 19:59


>mittwoch<
ich hab endlich geschafft mir "a history of violence" anzugucken, was ich wollte weil von regiesseur david cronenberg. wie ich den film finde habe ich noch nicht endgueltig entschieden; ein paar klischees werden gekonnt umgangen, ein paar werden erfuellt. gewaltszenen sind selten aber blutig, fuer beides einen pluspunkt. einen weiteren gibts dafuer, dass in der welle der nullachtfuffzencomicklassiker-verfilmungen ein "graphic novel" von vertigocomics die vorlage lieferte. das rechtfertigt vielleicht kleine schwaechen mit der treue zum original. lohnt sich den anzugucken is aber kein muss, wuerd ich ma sagen. manchmal aha und manchmal naja.
>donnerstag<
nach der arbeit mit sandy, der gerne an tontraegern riecht, gehts mit einem bier-to-go ab zum gatechien-konzert. erste band okay. dritte band der letzte scheisz. dazwischen some young pedro. "die sehen zwar nicht so aus wie so rocker aber machen trotzdem voll die show" und sind verdammt gut und ziemlich laut und wirklich groszartig und toll. das was man auf der website hoeren kann is leider kaum vergleichbar mit live [ someyoungpedro.co.uk ].


ich bin schon ziemlich betrunken, dann lernen wir massah [oder wie das auch immer geschrieben wird] kennen, einen japanesen der in muenster tischler lernt weil er schon immer mal in europa leben wollte und bis heute auf klassenfahrt in edinburgh war um fenster zu bauen. ab da hat er dann sein bier mit uns getrunken hat. schoen ist, dass ich nicht nur mit ihm reden wollte weil er zufaellig deutsch konnte und ihn ausgerechnet das interessant gemacht hat, sondern weil er wirklich den eindruck eines coolen typ gemacht hat. gatechien fanden wir dann zusammen sehr gut [gatechien.tk] und man haette fast meinen koennen wir tanzen, aber nur fast.


fotos sind wieder von katha mit persoenlicher note von mir.
7.10.05 19:04


la tristesse en la vie d' un adolescent in schottland

der film "waking life" war zwar schoen gemacht, aber inhaltlich nervige pop-philosophie, also zwanghafter anspruch und sind wir stattdessen biertrinken gegangen.
einen wundervollen anblick bieten einem hier die ausgehenden teenies, die wie schon beschrieben in kein pub und auf kein konzert, in keinen club rein duerfen [zumindest da wo alkohol ausgeschenkt wird, de facto also ueberall] und so ihr leben ohne sinnvolle abendgetsaltung fristen muessen. schoen ist aber, dass die aufgetakelt und in viel zu knappe und unvorteilhafte kleider gehuellt in herden von 5-10 leuten laermend durch die straszen ziehen. das ist immer einen blick vor die tuer wert und laesst einen erschauern uerber die tristesse schottischer teenagerkultur.
donnerstag gibts dann wieder einen anlaufpunkt fuer mich, weil gatechien im subway spielen mit gutem postpunk aus bass und schlagzeug und mit gaesten.
5.10.05 01:27


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